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Wolfgang Wöhrmann
Facility-Management
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Wolfgang Wöhrmann - CAFM mit Visio - AnwendungsbeispieleDargestellt werden sollen die Möglichkeiten, die sich mit dem Einsatz von Visio bei der Realisation eines Gebäudeinformationssystems am Beispiel eines Verwaltungsgebäudes ergeben. Als erstes müssen die Gebäudedaten, die günstigstenfalls im Format dwg (AutoCAD) oder ungünstigstenfalls in einem Pixel-Format vorligen, in Visio verfügbar und gegebenenfalls maßstabsgetreu skalieret werden. Die genaue Vorgehensweise, die hier nicht weiter erläutert wird, können Sie in der im Expert-Verlag erschienenen Monographie CAFM mit Visio entnehmen. Die nächsten Schritte sind die Anpassungen der Räume, der Personen und der Einrichtungsgegenstände an die gewünschten Eigenschaften bzw. Attribute; für Visio bedeutet das die Anpassung der sogenannten Shapes. Am Beispiel des Raum- und des Personen-Shapes soll das gezeigt werden.
Eigenschaften RaumFür den Raum werden alternativ bzw. zusätzlich zu den schon vorhandenen Eigenschaften die folgenden - nur die wichtigsten sind wiedergegeben - definiert:
Die beiden Eigenschaften Berechnete Fläche und die nur in der Datenbank ausgewiesene Eigenschaft Umfang werden vom System automatisch ermittelt. ![]()
Eigenschaften PersonFür das Personen-Shape werden alternativ bzw. zusätzlich zu den schon vorhandenen Eigenschaften die folgenden - nur die wichtigsten sind wiedergegeben - definiert:
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Die AusgangslageWiedergegeben ist das erste Stockwerk eines vierstöckigen Verwaltungsgebäudes. Eingeblendet sind die Personen- und Möbel-Shapes bzw. die Layer, auf denen sie liegen. Ebenfalls sichtbar gemacht wird das hinterlegte Hintergrundbild der ursprünglichen dwg-Datei. Die Raum-Shapes wurden der Übersichtlichkeit halber ausgeblendet. ![]()
Auswertung der Räume nach DIN 277, NutzungsgruppenDie Auswertung der Räume nach der DIN 277 von 2005 ist unabdingbar, nicht so sehr, weil sie vom Gesetzgeber vorgegeben wäre, vielmehr um den Ausweis und Flächenverbrauch firmen- und projektübergreifend überhaupt erst möglich zu machen. Würde jede der beteiligten Firmen mit einer eigenen Flächendefinition arbeiten, wäre Benchmarking nicht möglich und damit keine Aussage, wie der Flächenverbrauch im Vergleich zur Konkurrenz bemessen ist. ![]()
Ergänzende Auswertung der NutzungsgruppenWährend vorige Auswertung "Farbe nach Werten" auf Wunsch vom System erstellt wird, beruht die folgende auf einer VBA-Routine, welche nicht nur die Räume gemäß ihrer Nutzungsgruppe einfärbt, sondern deren Anzahl, die Flächensummen und deren prozentualen Anteil in einer Legende ausgibt. ![]()
Auswertung der Räume nach DIN 277, NutzungsartenNach DIN 277 werden die Nutzungsarten weiter unterteilt in Nutzungsarten. Hier die Auswertung "Farbe nach Werten" bezogen auf die Nutzungsarten. ![]()
Ergänzende Auswertung der NutzungsartenAuch hierfür existiert eine VBA-Routine, die detailliertere Auskunft erteilt.
Selektive Auswertung eine Nutzungsart und RestEine weitere Auswertung nach Raumgruppen. Die hinterlegte VBA-Routine gibt die Möglichkeit, nur eine Nutzungsart auszuwählen. Im Beispiel wurden nur Büroräume ausgewählt. ![]()
Auswertung nach AbteilungDie Auswertung nach Abteilungen, vom System erstellt. ![]()
Ergänzende Auswertung nach AbteilungDie gleiche Auswertung, erstellt durch eine VBA-Routine. ![]()
Auswertung nach KostenstelleDie Auswertung nach Kostenstellen, vom System erstellt. ![]()
Ergänzende Auswertung nach KostenstelleDie gleiche Auswertung, erstellt durch eine VBA-Routine. ![]()
Auswertung nach BelegungDie Auswertung nach Belegung (Personen pro Raum), vom System erstellt. ![]()
Prüfung der BelegungDie folgende Auswertung beruht auf einer selbst erstellten VBA-Routine. Geprüft werden - nur die - Büroräume auf das Kriterium einer vorgegebenen Mindest-Quadratmeterzahl pro Person im Raum, d. h. konkret, stehen jeder Person mindestens 13 qm an Fläche zur Verfügung. In der Routine kann abweichend vom Standardwert jeder Person ein - größerer oder kleinerer Wert - zugewiesen werden, in unserem Beispiel 13,2 qm. Die grafische Auswertung besagt, wenn 13,2 qm als Mindestfläche vorgegeben würde, müssten die rot gekennzeichneten Räume vergrößert werden, die grün gekennzeichneten weisen eine Flächenanteil pro Person von mindestens 13,2 qm auf. ![]() Alle Beispiele sind entweder direkt entnommen oder basieren auf den Daten des in meinem Buch vorgestelltem Datenmodells. Was hier nicht - aber Buch sehr ausführlich - dargestellt wird, ist der Entwurf der ACCESS-Datenbank sowie die Speicherroutinenn, die sowohl am Beispiel von DAO als auch ADO vorgeführt werden. Zur selektiven Ausgabe der Daten in alphanumerischer Form - das grafische Äquivalent wurde ja ausführlich demonstriert -, sind den Ausgabe-Formularen und -Berichten eine Fülle von zum Teil hochkomplexen Filter-Formularen vorgeschaltet, die eine Auswertung bis auf Attributebene und das gezielte Suchen einzelner Elemente (=Shapes) über alle Stockwerke hinweg gewährleisten. Neben der Erfassung und der Dokumentation des Gebäudeinventars (Möbel, Geräte) und der im Gebäude arbeitenden Personen spielen
eine elementare Rolle für das Gelingen oder Scheitern
eines Gebäudeinformationssystems.
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